Wir gestalten die Zukunft der Medizin vom Ruhrgebiet bis Ostwestfalen-Lippe
In der Universitätsmedizin Bochum, bestehend aus der Medizinischen Fakultät und acht Trägerkliniken, unterstützt durch zahlreiche Lehrkrankenhäuser, verbinden wir praxisnahe Lehre, innovative Forschung und die direkte Anwendung unserer Ergebnisse in der klinischen Praxis. Gemeinsam arbeiten wir an einer Spitzenmedizin von morgen – für engagierte Studierende, eine nachhaltige Gesellschaft und eine starke Gesundheitsversorgung in der gesamten Region.
Das Curriculum unseres integrierten Reformstudiengangs Medizin (iRM) legt besonderen Wert auf Interdisziplinarität und Praxisnähe. Diese Ausbildung, die flexibel und zukunftsorientiert ist, bereitet unsere Studierenden optimal auf die medizinischen Herausforderungen von morgen vor.
Unsere Forschung vereint Exzellenz in Grundlagenforschung, translationaler Forschung und klinischen Studien mit Schwerpunkten in Proteinwissenschaften, Onkologie und Neurowissenschaften. Getreu dem Ansatz ‚From Bench to Bedside‘ übertragen wir Erkenntnisse aus dem Labor direkt in die klinische Anwendung und setzen so globale Standards.
Im Rahmen der klinischen Ausbildung, Forschung und Versorgung stellen wir uns durch die Vielfalt unserer Trägerkliniken und akademischen Lehrkrankenhäuser hervorragend auf. Diese enge Zusammenarbeit macht uns zu einem der größten und leistungsfähigsten Uniklinika Deutschlands und gewährleistet eine exzellente Ausbildung sowie erstklassige Patientenversorgung.
Mehr als 1.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen und rund 400 ausgebildete Ärzt*innen: Zum zehnjährigen Bestehen des Medizin Campus OWL ziehen die Ruhr-Universität Bochum und ihre Partner eine positive Bilanz.
Wie lassen sich Erkenntnisse aus dem Labor in bessere Diagnostik und neue Therapien übersetzen? Der Neurologe Prof. Dr. Tobias Ruck verbindet klinische Beobachtungen mit molekularer Forschung und zeigt, warum der Austausch in beide Richtungen entscheidend ist.
Ein Bochumer Forschungsteam hat erstmals eine Vergrößerung des Plexus choroideus bei Menschen mit Myotoner Dystrophie nachgewiesen. Die Ergebnisse liefern neue Hinweise auf mögliche Krankheitsmechanismen im Gehirn.
Bochumer Forschende lassen Organoide aus patienteneigenen Bauchspeicheldrüsenkrebszellen wachsen, um die Wirkung von Krebsmedikamenten zu testen. Die tiefgekühlten Zelllinien könnten künftig personalisierte Therapien ermöglichen und Tierversuche reduzieren.